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Hundeschulen in Berlin

98 Orte in Berlin haben eine eigene Seite mit allen Hundeschulen, Trainern und Vereinen im Umkreis von 15 km.

Alle Orte in Berlin

Die Zahl nennt die Einträge im Umkreis von 15 km.

In der Hauptstadt von Deutschland leben rund 3,7 Millionen Einwohner. Die Berliner beweisen ein großes Herz für Tiere, speziell für Hunde. So leben mehr als 110.000 der Vierbeiner in Berliners Haushalten. In Berlin gibt es einige schöne Stadtparks, Hundewiesen, Hundeparks, die Spree und die Havel, die zu ausgelassenen Spaziergängen zwischen dem Halter und seinem Hund einladen. Dazu zählen unter anderem der Botanische Garten, der Tiergarten, der Tempelhofer Park, der Mauerpark du der Viktoriapark in Kreuzberg. Wer mit seinem Hund aber nicht nur im Grünen spazieren gehen möchte, der erlebt auch sehenswürdige Routen durch Berlins Bezirken wie Neukölln, Tempelhof, Kreuzberg, Köpenick, Treptow, Mitte, Friedrichshain, Charlottenburg, Marzahn, und Spandau. Zu den schönsten Stadtvierteln Berlins gehören:
  • Bergmannkiez
  • Alt-Treptow
  • Simon-Dach-Kiez
  • Wrangelkiez
  • Gräfekiez
  • Wedding
  • Prenzlauer Berg
  • Neukölln
  • Rixdorf
Damit das harmonische Zusammenleben zwischen dem besten Freund des Menschen und seinem Halter auch in jeder Situation funktioniert, ist eine gute Hundeerziehung unabdinglich. Als erste Anlaufstelle, neben den vielen Tierärzten und Tierärztinnen Berlins, sind die Hundeschulen und die Hundetrainer. Sie unterstützen interessierte Halter/innen im Umgang mit ihren Vierbeinern. Denn unerzogene Hunde machen schnell was sie wollen, wodurch der Spaziergang zur Tortur werden kann.

Vorschriften für Hundehalter/innen in Berlin

Maßgeblich ist das Berliner Hundegesetz von 2016, zuletzt im Dezember 2025 geändert, mit der Durchführungsverordnung und der Gefährliche-Hunde-Verordnung.

Hundeführerschein und Sachkunde

Pflicht ist die Sachkunde nur für Halter gefährlicher Hunde. Freiwillig lohnt sie sich: Mit der Sachkundebescheinigung darf dein Hund vielerorts ohne Leine laufen. Einen Überblick über alle Länder gibt unser Ratgeber Hundeführerschein.

Gefährliche Hunde

Als gefährlich gelten Pitbull-Terrier, American Staffordshire Terrier und Bullterrier sowie ihre Kreuzungen, außer eine Begutachtung ergibt, dass der Hund keiner dieser Rassen angehört. Dazu kommen Hunde, die die Behörde nach einem Vorfall als gefährlich einstuft. Halter gefährlicher Hunde müssen volljährig, zuverlässig und sachkundig sein, ein Führungszeugnis beantragen und für Hunde ab 15 Monaten die Sozialverträglichkeit mit einem Wesenstest nachweisen.

Chip, Haftpflicht und Register

Jeder Hund braucht ab drei Monaten einen Chip, eine Haftpflichtversicherung über mindestens 1 Mio. € und einen Eintrag im zentralen Hunderegister.

Leinenpflicht in Berlin

Seit 2019 gilt eine allgemeine Leinenpflicht außerhalb von Wohnung und eingezäuntem Grundstück. Ausgenommen sind Hundeauslaufgebiete und Halter mit Sachkundebescheinigung. In Treppenhäusern, Geschäften, Fußgängerzonen und Verkehrsmitteln bleibt die Leine immer Pflicht.

Im Wald muss der Hund an die Leine, außer in ausgewiesenen Hundeauslaufgebieten.

Stand: Oktober 2026, geprüft an den amtlichen Gesetzestexten. Grundlage: Hundegesetz Berlin. Gemeinden können strengere Regeln erlassen, verbindliche Auskunft gibt das Ordnungsamt.

So findest du eine gute Hundeschule in Berlin

Wollen sich Hundebesitzer professionellen Rat in Sachen Hundeerziehung einholen, so ist es oft gar nicht so leicht eine qualifizierte Hundeschule zu finden. Auf folgende Punkte sollte daher geachtet werden:
  • Qualifikationen in Theorie und Praxis: Hundeerzieher/innen bzw. Hundetrainer/innen ist kein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Daher gibt es weder eine Ausbildungsordnung noch anerkannte Ausbildungsstätten. Gute Hundetrainer nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil, haben jahrelange Erfahrung im Umgang mit Hunden und haben eine Ausbildung mit dem Schwerpunkt Verhalten und Erziehung durchlaufen.
  • Moderne Erziehungsmethoden: Die Trainer sollten auf Basis verhaltensbiologischer Grundlagen arbeiten und auf veralteten Erziehungskonzepte verzichten. Konkret heißt das, dass der Hund nicht bestraft oder unter Druck gesetzt wird. Des Weiteren sollten keine Begriffe wie Alphatier, Rudel, vererbte bzw. angeborene Rudelstellung, Unterordnung oder Welpenschutz fallen. Solche Bezeichnungen lassen auf eine veraltete Sichtweise schließen, die mit heutigen Erkenntnissen nicht vereinbar ist.
  • Einbindung des Halters: Gute Trainer arbeiten gemeinsam mit Hund und Mensch. Der Halter wird aktiv mit eingebunden. Zudem wird ihm das beobachtende Verhalten seines Hundes sachlich und verständlich erklärt.
  • Schnupperstunden: Interessierte Hundehalter/innen gewinnen so einen Eindruck der professionellen Arbeit der Trainer und können so ihre Bedenken ausräumen.
  • Interesse am Hund: Die Trainer sollten sich über den Gesundheitszustand und die Vorgeschichte des Hundes informieren. Nur so kann ein individuelles Training erfolgen.
  • Belohnung: Wenn sich die Hunde wie gewünscht verhalten, so arbeiten professionelle Hundeschulen mit positiven Verstärkern. Belohnt werden die Hunde mit Futter, Lob oder Zuwendung. Reagiert der Hund allerdings anders als gewollt, ignorieren die Trainer sein Verhalten und bringen dem Vierbeiner eine alternative Verhaltensweise bei.

Hundeschulen in Berlin