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Hundeschulen in Sachsen-Anhalt

49 Orte in Sachsen-Anhalt haben eine eigene Seite mit allen Hundeschulen, Trainern und Vereinen im Umkreis von 15 km.

Alle Orte in Sachsen-Anhalt

Die Zahl nennt die Einträge im Umkreis von 15 km.

Der Hund ist in Deutschland bekanntlich der beste Freund des Menschen. Dementsprechend viele Hundebesitzer/innen leben auf den rund 20.450 Quadratkilometern in Sachsen-Anhalt. Das vielseitige Landschaftsbild in Sachsen-Anhalt bietet für die rund 2,2 Millionen Einwohner/innen und zahlreichen Tiere eine hohe Lebensqualität. Folgende Naturräume sind unter anderem von Hundehalter/innen stark besucht:
  • Harz
  • Magdeburger Börde
  • Fläming
  • Saale-Unstrut-Triasland
  • Dübener Heide
  • Unteres Saaletal
  • Dessau-Wörlitzer Gartenreich
  • Drömling
  • Colbitz-Letzlinger Heide
  • Fiener Bruch
Neben der traumhaften Natur bietet Sachsen-Anhalt ebenfalls einige sehenswerte Städte. Zu nennen wären Städte wie Magdeburg, Halle (Saale), Dessau-Roßlau, Quedlinburg und Naumburg (Saale). Sowohl in der Stadt als auch auf dem Land bieten zahlreiche Hundeschulen und Hundetrainer Unterstützung in der Erziehung des Vierbeiners. Der Besuch einer Hundeschule stärkt zum einen die Bindung zwischen Halter/in und Vierbeiner und zum anderen wirkt sich der Kontakt zu anderen Hunden positiv auf das Sozialverhalten des eigenen Hundes aus.

Vorschriften für Hundehalter/innen in Sachsen-Anhalt

Maßgeblich ist das Hundegesetz Sachsen-Anhalt von 2009, zuletzt 2015 geändert. Die Brut- und Setzzeit regelt das Landeswaldgesetz.

Hundeführerschein und Sachkunde

Einen Sachkundenachweis brauchen nur Halter von Hunden, die im Einzelfall als gefährlich gelten. Einen Überblick über alle Länder gibt unser Ratgeber Hundeführerschein.

Gefährliche Hunde

Pitbull-Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier mit ihren Kreuzungen gelten als gefährlich. Zucht und Handel sind verboten, gehalten werden dürfen sie nur mit bestandenem Wesenstest innerhalb von sechs Monaten. Hunde, die im Einzelfall auffallen, brauchen eine Erlaubnis mit Sachkunde, Zuverlässigkeit und Wesenstest.

Chip, Haftpflicht und Register

Jeder Hund braucht einen Chip, eine Haftpflicht über mindestens 1 Mio. € und eine Meldung zum zentralen Hunderegister. Die Meldung gilt zugleich als Anmeldung zur Hundesteuer.

Leinenpflicht in Sachsen-Anhalt

Eine landesweite Leinenpflicht im Ort gibt es nicht, die Gemeinden regeln das selbst.

In der freien Landschaft dürfen Hunde nie unbeaufsichtigt laufen, vom 1. März bis 15. Juli müssen sie dort an die Leine.

Stand: Oktober 2026, geprüft an den amtlichen Gesetzestexten. Grundlage: Hundegesetz Sachsen-Anhalt, Landeswaldgesetz (§ 28). Gemeinden können strengere Regeln erlassen, verbindliche Auskunft gibt das Ordnungsamt.

So findest du eine gute Hundeschule in Sachsen-Anhalt

Wollen sich Hundebesitzer professionellen Rat in Sachen Hundeerziehung einholen, so ist es oft gar nicht so leicht eine qualifizierte Hundeschule zu finden. Auf folgende Punkte sollte daher geachtet werden:
  • Qualifikationen in Theorie und Praxis: Hundeerzieher/innen bzw. Hundetrainer/innen ist kein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Daher gibt es weder eine Ausbildungsordnung noch anerkannte Ausbildungsstätten. Gute Hundetrainer nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil, haben jahrelange Erfahrung im Umgang mit Hunden und haben eine Ausbildung mit dem Schwerpunkt Verhalten und Erziehung durchlaufen.
  • Moderne Erziehungsmethoden: Die Trainer sollten auf Basis verhaltensbiologischer Grundlagen arbeiten und auf veralteten Erziehungskonzepte verzichten. Konkret heißt das, dass der Hund nicht bestraft oder unter Druck gesetzt wird. Des Weiteren sollten keine Begriffe wie Alphatier, Rudel, vererbte bzw. angeborene Rudelstellung, Unterordnung oder Welpenschutz fallen. Solche Bezeichnungen lassen auf eine veraltete Sichtweise schließen, die mit heutigen Erkenntnissen nicht vereinbar ist.
  • Einbindung des Halters: Gute Trainer arbeiten gemeinsam mit Hund und Mensch. Der Halter wird aktiv mit eingebunden. Zudem wird ihm das beobachtende Verhalten seines Hundes sachlich und verständlich erklärt.
  • Schnupperstunden: Interessierte Hundehalter/innen gewinnen so einen Eindruck der professionellen Arbeit der Trainer und können so ihre Bedenken ausräumen.
  • Interesse am Hund: Die Trainer sollten sich über den Gesundheitszustand und die Vorgeschichte des Hundes informieren. Nur so kann ein individuelles Training erfolgen.
  • Belohnung: Wenn sich die Hunde wie gewünscht verhalten, so arbeiten professionelle Hundeschulen mit positiven Verstärkern. Belohnt werden die Hunde mit Futter, Lob oder Zuwendung. Reagiert der Hund allerdings anders als gewollt, ignorieren die Trainer sein Verhalten und bringen dem Vierbeiner eine alternative Verhaltensweise bei.

Hundeschulen in Sachsen-Anhalt