Anti-Giftköder-Training – Das sollte man beim Training beachten
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Anti-Giftköder-Training – Das sollte man beim Training beachten

Hundeerziehung in der Online-Hundeschule

Über heruntergefallenes Essen beim Spaziergang freuen sich die meisten Hunde ganz besonders und die alltägliche Gassitour wird zu einem richtigen Highlight. Doch leider ist nicht immer alles so gesund für den Vierbeiner. Verdorbene Nahrungsmitte können zu Bauchweh führen oder eine Futtermittelunverträglichkeit bzw. -allergie kann schlimme Entzündungen zur Folge haben.

Doch dass es sich um einen eben verschlungenen Giftköder handeln könnte, ist wohl die größte Sorge aller Hundehalter/innen. Umso wichtiger ist ein gezieltes Anti-Giftköder-Training. Dadurch frisst der Verbeiner seine Funde nicht sofort, sondern zeigt diese lediglich auf. So kann der Halter seinen Hund davon fernhalten und den vermeintlichen Giftköder zum Schutz aller Hunde und Tiere entfernen.

Das Anti-Giftköder-Training zeigt einmal mehr, wie sich durch konsequentes Hundetraining Leben retten lassen. Durch gezielte Erziehung lässt es sich verhindern, dass der Hund vermeintliche Giftköder aufnimmt und im schlimmsten Fall daran verstirbt.

Wie funktioniert das Anti-Giftköder-Training?

Leider gibt es viele Menschen, die Tieren und insbesondere Hunden nicht wohlgesonnen eingestellt sind. Der Hass auf Hunde kann sogar so weit gehen, dass Menschen Fleisch oder andere Nahrung mit Gift, Nägeln, Glassplittern oder anderen gefährlichen Dingen versehen. Diese Giftköder werden dann versteckt in Gebüschen oder an Wegesrändern ausgelegt. Nimmt ein Hund solch einen Giftköder auf, resultieren darauf sehr schnell lebensbedrohliche Zustände. Selbst ein umgehender Arztbesuch kann das Leben der Vierbeiners nicht immer retten.

Durch gezieltes Training kann man verhindern, dass der Hund alles sofort verschlingt, was er draußen findet. Das Anti-Giftköder-Training sollte zu den Standards in der Hundeerziehung gehören, da es für jeden Hund überaus sinnvoll ist.

Folgende Elemente sind im Anti-Giftköder-Training enthalten und führen zum gewünschten Erfolg:

  • Rückruf-Training
  • Etablierung eines Aus-Wortes
  • Tabuisierung des Bodens
  • Förderung des Anzeigens
  • Beschäftigung und Abwechslung während des Spazierganges

Mit Hilfe einer professionellen Hundeschule oder einem privaten Hundetrainer kann das Training effizient angegangen und mit praktischen Übungen vertieft werden.

Wie funktioniert das Anti-Giftköder-Training mit Hilfe von Online-Kursen?

Neben den Hundeschulen und Hundetrainern kann ebenfalls ein Online-Kurs hilfreich sein. Hier ist man als Hundehalter/in zeitlich und örtlich unabhängig und kann flexibel das Anti-Giftköder-Training mit seinem Hund durchführen. Umfangreiche Tutorials, Videos und Vorträge vermitteln den Teilnehmern das nötige Wissen.

Was kann man tun, falls der Hund einen vermeintlichen Giftköder gefressen hat?

Wenn der Hund es doch einmal geschafft hat, draußen etwas zu fressen, sollte man nach Resten des Giftköders schauen und gegebenenfalls einpacken.
Die ersten Symptome einer Vergiftung müssen nicht unmittelbar direkt nach der Aufnahme auftreten. Es kann mehrere Stunden oder sogar Tage dauern, bis die ersten Symptome auftreten. Es ist ratsam direkt den Tierarzt anzurufen und den Verdacht und die Symptome zu schildern. Er kann bei Bedarf schon ein Gegengift bereitlegen.

Die folgenden Symptome können auf eine Vergiftung beim Hund hinweisen:

  • Übelkeit, Durchfall
  • Atemstörungen, helle Schleimhäute im Rachenbereich
  • starkes Speicheln
  • schwankender Gang, Taumeln
  • Atemstillstand, Krämpfe
  • schneller Herzschlag, Herzstillstand, Lähmungserscheinungen
  • Erbrechen, Bewusstlosigkeit, übermäßiges Hecheln

Falls es nicht bekannt ist, was der Hund verschlungen hat, sollte ein Erbrechen nicht erzwungen werden. Durch scharfe Gegenstände oder ätzende Gifte kann der Rachen des Hundes verletzt werden.

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