Das an der Ostsee angrenzende Bundesland Mecklenburg-Vorpommern bietet eine einmalige Landschaft für alle 1,6 Millionen Einwohner und zahlreichen Tiere.
Naturräume wie
- die Vorpommersche Boddenlandschaft,
- die Mecklenburgische Seenplatte und
- die Schaalseeregion
sind nur ein paar Beispiele dafür, was es in diesem Bundesland zu bestaunen gibt. Daher sind Ausflüge mit dem Hund nach Mecklenburg-Vorpommern sehr beliebt. Doch auch die Einwohner/innen erkennen die Vorteile der Hundehaltung und erfreuen sich mit großer Beliebtheit an den Vierbeinern.
Neben der wunderschönen Natur hat Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls sehenswerte Städte zu bieten. Darunter zählen Schwerin, Rostock, Greifswald, Wismar und Neubrandenburg. Auch hier begleiten viele Stadthunde den Alltag der Bewohner. Die vielen schönen Stadtparks, Hundewiesen, Hundeparks und die Nähe zum Wasser laden zu ausgelassenen Spaziergängen mit dem Hund ein.
Doch für ein harmonisches Zusammenleben mit den Vierbeinern, ist eine solide Hundeerziehung notwendig. Spätestens wenn die ersten Probleme dabei auftreten, wenden sich Hundehalter/innen an die zahlreichen Hundeschulen und Hundetrainer in den Städten und auf dem Land. Sie unterstützen bei der Erziehung der Vierbeinern. Außerdem stärkt die gemeinsame Aktivität die Bindung zwischen Halter/in und dem Hund. Auch das Sozialverhalten des Hundes kann sich durch den Kontakt mit anderen Hunden positiv stärken. Hundehalter/innen in Mecklenburg-Vorpommern sollten sich neben der Erziehung auch über die geltenden Regularien im Klaren sein.
Vorschriften für Hundehalter/innen in Mecklenburg-Vorpommern
Maßgeblich ist die Hundehalterverordnung von 2022, sie gilt bis 2032.
Hundeführerschein und Sachkunde
Einen Sachkundenachweis brauchen nur Halter von Hunden, die als gefährlich festgestellt wurden. Eine Rasseliste gibt es nicht. Einen Überblick über alle Länder gibt unser Ratgeber Hundeführerschein.
Gefährliche Hunde
Eine Rasseliste gibt es nicht. Gefährlich ist ein Hund, wenn er durch Zucht oder Ausbildung besonders scharf ist, ohne Anlass gebissen, Menschen wiederholt bedroht oder Wild gehetzt hat. Das stellt die Ordnungsbehörde fest. Dann braucht der Halter eine Erlaubnis und einen Sachkundenachweis vor einem Prüfungsausschuss des Kreises. Draußen trägt der Hund eine höchstens zwei Meter lange Leine und einen Maulkorb, am Grundstück hängt ein Warnschild.
Chip, Haftpflicht und Register
Ein Halsband mit Name und Anschrift oder die Steuermarke reicht. Chip und Haftpflicht schreibt das Land für normale Hunde nicht vor.
Leinenpflicht in Mecklenburg-Vorpommern
Außerhalb des Grundstücks darf ein Hund nicht unbeaufsichtigt frei laufen. Leine ist Pflicht bei Veranstaltungen, in Geschäften und Zoos und an Orten, an denen man anderen schlecht ausweichen kann. Viele Gemeinden schreiben mehr vor.
Im Wald dürfen Hunde das ganze Jahr nur angeleint mit.
Stand: Oktober 2026, geprüft an den amtlichen Gesetzestexten. Grundlage: Hundehalterverordnung M-V, Landeswaldgesetz. Gemeinden können strengere Regeln erlassen, verbindliche Auskunft gibt das Ordnungsamt.
So findest du eine gute Hundeschule in Mecklenburg-Vorpommern
Wollen sich Hundebesitzer professionellen Rat in Sachen Hundeerziehung einholen, so ist es oft gar nicht so leicht eine qualifizierte
Hundeschule zu finden. Auf folgende Punkte sollte daher geachtet werden:
- Qualifikationen in Theorie und Praxis:
Hundeerzieher/innen bzw. Hundetrainer/innen ist kein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Daher gibt es weder eine Ausbildungsordnung noch anerkannte Ausbildungsstätten. Gute Hundetrainer nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil, haben jahrelange Erfahrung im Umgang mit Hunden und haben eine Ausbildung mit dem Schwerpunkt Verhalten und Erziehung durchlaufen.
- Moderne Erziehungsmethoden:
Die Trainer sollten auf Basis verhaltensbiologischer Grundlagen arbeiten und auf veralteten Erziehungskonzepte verzichten. Konkret heißt das, dass der Hund nicht bestraft oder unter Druck gesetzt wird. Des Weiteren sollten keine Begriffe wie Alphatier, Rudel, vererbte bzw. angeborene Rudelstellung, Unterordnung oder Welpenschutz fallen. Solche Bezeichnungen lassen auf eine veraltete Sichtweise schließen, die mit heutigen Erkenntnissen nicht vereinbar ist.
- Einbindung des Halters:
Gute Trainer arbeiten gemeinsam mit Hund und Mensch. Der Halter wird aktiv mit eingebunden. Zudem wird ihm das beobachtende Verhalten seines Hundes sachlich und verständlich erklärt.
- Schnupperstunden:
Interessierte Hundehalter/innen gewinnen so einen Eindruck der professionellen Arbeit der Trainer und können so ihre Bedenken ausräumen.
- Interesse am Hund:
Die Trainer sollten sich über den Gesundheitszustand und die Vorgeschichte des Hundes informieren. Nur so kann ein individuelles Training erfolgen.
- Belohnung:
Wenn sich die Hunde wie gewünscht verhalten, so arbeiten professionelle Hundeschulen mit positiven Verstärkern. Belohnt werden die Hunde mit Futter, Lob oder Zuwendung. Reagiert der Hund allerdings anders als gewollt, ignorieren die Trainer sein Verhalten und bringen dem Vierbeiner eine alternative Verhaltensweise bei.
Hundeschulen in Mecklenburg-Vorpommern