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Hundeschulen in Nordrhein-Westfalen

340 Orte in Nordrhein-Westfalen haben eine eigene Seite mit allen Hundeschulen, Trainern und Vereinen im Umkreis von 15 km.

Alle Orte in Nordrhein-Westfalen

Die Zahl nennt die Einträge im Umkreis von 15 km.

Das viertgrößte deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen ist gleichzeitig das bevölkerungsreichste Bundesland. Die knapp 18 Millionen Einwohner leben hier auf einer Fläche von rund 34.000 Quadratkilometern. Dadurch leben die Menschen in Metropolregionen doch relativ beengt. Das hindert sie jedoch nicht daran, ihr Leben mit über 2,2 Millionen Hunden in Nordrhein-Westfalen zu teilen. Insbesondere in folgenden Städten leben die meisten Halter/innen mit ihren Vierbeinern:
  • Düsseldorf
  • Köln
  • Bonn
  • Dortmund
  • Essen
  • Bochum
  • Duisburg
  • Wuppertal
  • Bielefeld
  • Münster
  • Hagen
  • Mönchengladbach
  • Oberhausen
  • Paderborn
  • Siegen
  • Bielefeld
Die meisten Menschen in Deutschland verbinden mit dem Bundesland Nordrhein-Westfalen ein eher durch die Industrie geprägtes Gebiet. Dennoch gibt es hier einige Naturräume, die viel Erholung vom stressigen Alltag bieten. In folgende Landschaften ergeben sich großartige Möglichkeiten, gemeinsam mit dem Vierbeiner etwas zu erleben:
  • Bergisches Land
  • Niederrhein
  • Eifel
  • Sauerland
  • Siegerland
  • Münsterland
  • Lipper Land
  • Tecklenburger Land
Für entspannte Ausflüge ist eine solide Hundeerziehung ein Muss. Spätestens wenn dabei die ersten Probleme auftreten, wenden sich die Hundehalter/innen in Nordrhein-Westfalen an Hundeschulen oder Hundetrainern. Mit dem Besuch in der Hundeschule erhalten die Halter/innen einen kompetenten Ansprechpartner und vertiefen die Bindung zu ihrem Vierbeiner. Doch nicht nur auf eine gute Ausbildung des Hundes sollte geachtet werden, der Halter muss sich auch über die geltenden Regularien in Nordrhein-Westfalen im Klaren sein.

Vorschriften für Hundehalter/innen in Nordrhein-Westfalen

Maßgeblich ist das Landeshundegesetz NRW von 2002 in der Fassung von 2016. Im Wald gilt das Landesforstgesetz.

Hundeführerschein und Sachkunde

Einen Sachkundenachweis brauchen Halter großer Hunde ab 40 cm Schulterhöhe oder 20 kg, bestimmter Rassen und gefährlicher Hunde. Einen Überblick über alle Länder gibt unser Ratgeber Hundeführerschein.

Gefährliche Hunde

Gefährliche Hunde nach § 3 sind Pittbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier mit ihren Kreuzungen, dazu auffällige Hunde. Für sie gelten Zucht-, Kreuzungs- und Handelsverbot und eine Erlaubnispflicht. Für Hunde bestimmter Rassen nach § 10, nämlich Alano, American Bulldog, Bullmastiff, Mastiff, Mastino Español, Mastino Napoletano, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Rottweiler und Tosa Inu, braucht der Halter ebenfalls eine Erlaubnis mit Sachkunde, Zuverlässigkeit, Chip und Haftpflicht.

Chip, Haftpflicht und Register

Große Hunde müssen beim Ordnungsamt angezeigt werden und brauchen Chip und Haftpflicht, kleine Hunde nicht.

Leinenpflicht in Nordrhein-Westfalen

Alle Hunde müssen in Fußgängerzonen und Einkaufsbereichen, in umzäunten Parks und auf Spielplätzen (außer Hundeauslaufbereichen), bei Veranstaltungen und in öffentlichen Gebäuden an die Leine. Große Hunde gehören innerorts auf öffentlichen Straßen und Wegen immer an die Leine.

Im Wald müssen Hunde abseits der Wege angeleint sein. Eine landesweite Regel zur Brut- und Setzzeit gibt es nicht.

Stand: Oktober 2026, geprüft an den amtlichen Gesetzestexten. Grundlage: Landeshundegesetz NRW, Landesforstgesetz. Gemeinden können strengere Regeln erlassen, verbindliche Auskunft gibt das Ordnungsamt.

So findest du eine gute Hundeschule in Nordrhein-Westfalen

Wollen sich Hundebesitzer professionellen Rat in Sachen Hundeerziehung einholen, so ist es oft gar nicht so leicht eine qualifizierte Hundeschule zu finden. Auf folgende Punkte sollte daher geachtet werden:
  • Qualifikationen in Theorie und Praxis: Hundeerzieher/innen bzw. Hundetrainer/innen ist kein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Daher gibt es weder eine Ausbildungsordnung noch anerkannte Ausbildungsstätten. Gute Hundetrainer nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil, haben jahrelange Erfahrung im Umgang mit Hunden und haben eine Ausbildung mit dem Schwerpunkt Verhalten und Erziehung durchlaufen.
  • Moderne Erziehungsmethoden: Die Trainer sollten auf Basis verhaltensbiologischer Grundlagen arbeiten und auf veralteten Erziehungskonzepte verzichten. Konkret heißt das, dass der Hund nicht bestraft oder unter Druck gesetzt wird. Des Weiteren sollten keine Begriffe wie Alphatier, Rudel, vererbte bzw. angeborene Rudelstellung, Unterordnung oder Welpenschutz fallen. Solche Bezeichnungen lassen auf eine veraltete Sichtweise schließen, die mit heutigen Erkenntnissen nicht vereinbar ist.
  • Einbindung des Halters: Gute Trainer arbeiten gemeinsam mit Hund und Mensch. Der Halter wird aktiv mit eingebunden. Zudem wird ihm das beobachtende Verhalten seines Hundes sachlich und verständlich erklärt.
  • Schnupperstunden: Interessierte Hundehalter/innen gewinnen so einen Eindruck der professionellen Arbeit der Trainer und können so ihre Bedenken ausräumen.
  • Interesse am Hund: Die Trainer sollten sich über den Gesundheitszustand und die Vorgeschichte des Hundes informieren. Nur so kann ein individuelles Training erfolgen.
  • Belohnung: Wenn sich die Hunde wie gewünscht verhalten, so arbeiten professionelle Hundeschulen mit positiven Verstärkern. Belohnt werden die Hunde mit Futter, Lob oder Zuwendung. Reagiert der Hund allerdings anders als gewollt, ignorieren die Trainer sein Verhalten und bringen dem Vierbeiner eine alternative Verhaltensweise bei.

Hundeschulen in Nordrhein-Westfalen