Hundeführerschein: Alles rund um den Hundeführerschein
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Hundeführerschein: Alles rund um den Hundeführerschein

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Wenn es um einen Führerschein geht, denkt man zunächst an die Fahrerlaubnis für ein Kraftfahrzeug, um damit am Straßenverkehr teilzunehmen. Dass es auch einen Hundeführerschein gibt, überrascht viele Menschen, die sich bislang nicht mit dem Thema befasst haben. Wer einen Welpen vom Züchter bekommt oder einen Hund aus dem Tierheim adoptiert, sollte aber um die Bedingungen der Hundehaltung wissen und auch die Erforderlichkeit eines Hundeführerscheins hinterfragen.

Der Hundeführerschein ist nicht überall ein Muss, grundsätzlich aber immer sinnvoll, schließlich sollten Hundehalter/innen ihrer Verantwortung gerecht werden und über eine gewisse Sachkunde in Sachen Hund verfügen. Ein Hundeführerschein kann hier als Qualifikationsnachweis dienen. Interessierte erfahren hier Wissenswertes über den Hundeführerschein und können sich anschließend ein eigenes Urteil erlauben.

Typische Inhalte des Hundeführerscheins

Es wird teilweise angenommen, der Hundeführerschein vermittle nicht nur dem Halter Wissen, sondern umfasse auch eine Grundausbildung des Hundes. Dem ist aber nicht zwingend so. Der Hundeführerschein konzentriert sich auf den Menschen und zielt darauf ab, diesem umfassendes Know-How rund um den Hund zu vermitteln. Dabei geht es in erster Linie um die richtige Hundehaltung sowie eine erfolgreiche Hundeerziehung.

Konkret stehen dabei die folgenden Themen auf dem Plan:

  • Hunderassen
  • Hundeverhalten
  • Körpersprache des Hundes
  • Hundehaltung
  • Hundeerziehung

Teilweise kann auch eine praktische Prüfung mit dem eigenen Hund abschließend stattfinden. Im Zuge der sogenannten Gehorsamkeitsprüfung werden der Umgang mit dem Hund sowie dessen Erziehung auf die Probe gestellt.

Die verschiedenen Hundeführerscheine

Wissenswert ist auch, dass es verschiedene Hundeführerscheine gibt. Grundsätzlich muss hier die folgende Differenzierung vorgenommen werden:

  • BHV-Hundeführerschein
  • VDH-Hundeführerschein
  • Sachkundenachweis für Hundehalter/innen

Der offizielle Sachkundenachweis für Hundehalter/innen – Ablauf und Anerkennung

VDH und BHV sind wichtige Institutionen des deutschen Hundewesens und auch in Sachen Hundeführerschein lohnende Anlaufstellen. Wenn es aber um einen offiziellen Nachweis der Sachkunde für Hundehalter/innen geht, kann es anders aussehen. Teilweise gibt es zwar fließende Übergänge, aber die zuweilen erforderliche Sachkundeprüfung muss amtlich anerkannt sein. Dementsprechend kann er nur an ausgewählten Stellen erlangt werden. Tierarztpraxen und Hundeschulen bieten den Sachkundenachweis vielfach an und prüfen Hundehalter/innen.

Die schriftliche Prüfung steht zunächst an und orientiert sich am offiziellen Fragenkatalog. Die Prüflinge müssen verschiedene Multiple-Choice-Fragen rund um den Hund und sein Verhalten beantworten. Gegebenenfalls kann anschließend noch eine praktische Prüfung erfolgen. Grundsätzlich können die behördlichen Vorgaben je nach Bundesland variieren.

Aus diesem Grund ist eine individuelle Recherche anzuraten. Auch die anfallende Gebühr kann variieren und sollte im Einzelfall erfragt werden. Bei dieser Gelegenheit kann man sich bei der zuständigen Behörde auch nach anerkannten Sachverständigen erkundigen.

5 Tipps für den Sachkundenachweis für Hundehalter/innen

Als (angehende/r) Hundehalter/in sollte man sich mit dem Sachkundenachweis für Hundehalter/innen befassen und in Erfahrung bringen, ob man einen solchen Hundeführerschein benötigt.

Unabhängig davon, ob es ein Muss ist oder man den Hundeführerschein auf freiwilliger Basis macht, kann es sich lohnen, die folgenden Tipps zu befolgen:

  • Informieren Sie sich über die vor Ort geltenden Bestimmungen zur Hundehaltung!
  • Befassen Sie sich intensiv mit dem Fragenkatalog für den Sachkundenachweis für Hundehalter/innen!
  • Besuchen Sie einen Vorbereitungskurs an einer örtlichen Hundeschule!
  • Planen Sie ausreichend Zeit für die Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung ein!
  • Verbinden Sie die theoretische Sachkunde mit der praktischen Hundeerziehung!

Checkliste: Diese Sachkundenachweise für Hundehalter/innen gibt es

Die Bezeichnung Hundeführerschein ist als Oberbegriff für verschiedene Prüfungen für Hundehalter/innen zu verstehen. Grundsätzlich geht es stets um den Nachweis von fundiertem Wissen, das einen zu einer angemessenen Hundehaltung befähigt. VDH und BHV sind hier als Institutionen zu nennen. Zudem gibt es noch den behördlichen Sachkundenachweis für Hundehalter/innen.

Die folgende Checkliste zeigt auf, dass auch diesbezüglich noch weiter differenziert werden kann:

  • Sachkunde für gefährliche Hunde
  • Sachkunde für Hunde bestimmter Rassen
  • Sachkunde für größere Hunde

Wann braucht man einen Hundeführerschein?

Wann man zwingend einen Hundeführerschein beziehungsweise Sachkundenachweis für Hundehalter/innen braucht, ergibt sich aus den jeweiligen Landesgesetzen. In Niedersachsen ist ein solcher Sachkundenachweis grundsätzlich immer Pflicht. Im Gegensatz dazu sieht beispielsweise Nordrhein-Westfalen diesen nur für gefährliche Hunde, Hunde bestimmter Rassen und größere Hunde vor. Mitunter braucht man auch gar keinen Sachkundenachweis, um in seinem Bundesland einen Hund zu halten.

Wo kann man den Sachkundenachweis für Hunde machen?

Wenn die Sachkundeprüfung für Hundehalter/innen abgelegt werden soll, kommen dafür anerkannte Sachverständige infrage. Dabei kann es sich unter anderem um Tierärzte und Hundetrainer handeln. Entscheidend ist, dass sie als Sachverständige offiziell anerkannt sind.

Was passiert, wenn man den Hundeführerschein nicht besteht?

Vom Bestehen der Sachkundeprüfung für Hundehalter/innen hängt mitunter die Haltung des Hundes ab. Ohne entsprechenden Nachweis darf man diesen in der Regel nicht halten und wäre somit zur Abgabe gezwungen. Dazu muss es aber nicht kommen. Wer beim Hundeführerschein durchfällt, muss nicht verzweifeln, denn eine Wiederholung der Sachkundeprüfung ist problemlos möglich.

Wenn es um einen Führerschein geht, denkt man zunächst an die Fahrerlaubnis für ein Kraftfahrzeug, um damit am Straßenverkehr teilzunehmen. Dass es auch einen Hundeführerschein gibt, überrascht viele Menschen, die sich bislang nicht mit dem Thema befasst haben. Wer einen Welpen vom Züchter bekommt oder einen Hund aus dem Tierheim adoptiert, sollte aber um die Bedingungen der Hundehaltung wissen und auch die Erforderlichkeit eines Hundeführerscheins hinterfragen.

Der Hundeführerschein ist nicht überall ein Muss, grundsätzlich aber immer sinnvoll, schließlich sollten Hundehalter/innen ihrer Verantwortung gerecht werden und über eine gewisse Sachkunde in Sachen Hund verfügen. Ein Hundeführerschein kann hier als Qualifikationsnachweis dienen. Interessierte erfahren hier Wissenswertes über den Hundeführerschein und können sich anschließend ein eigenes Urteil erlauben.

Typische Inhalte des Hundeführerscheins

Es wird teilweise angenommen, der Hundeführerschein vermittle nicht nur dem Halter Wissen, sondern umfasse auch eine Grundausbildung des Hundes. Dem ist aber nicht zwingend so. Der Hundeführerschein konzentriert sich auf den Menschen und zielt darauf ab, diesem umfassendes Know-How rund um den Hund zu vermitteln. Dabei geht es in erster Linie um die richtige Hundehaltung sowie eine erfolgreiche Hundeerziehung.

Konkret stehen dabei die folgenden Themen auf dem Plan:

  • Hunderassen
  • Hundeverhalten
  • Körpersprache des Hundes
  • Hundehaltung
  • Hundeerziehung

Teilweise kann auch eine praktische Prüfung mit dem eigenen Hund abschließend stattfinden. Im Zuge der sogenannten Gehorsamkeitsprüfung werden der Umgang mit dem Hund sowie dessen Erziehung auf die Probe gestellt.

Die verschiedenen Hundeführerscheine

Wissenswert ist auch, dass es verschiedene Hundeführerscheine gibt. Grundsätzlich muss hier die folgende Differenzierung vorgenommen werden:

  • BHV-Hundeführerschein
  • VDH-Hundeführerschein
  • Sachkundenachweis für Hundehalter/innen

Der offizielle Sachkundenachweis für Hundehalter/innen – Ablauf und Anerkennung

VDH und BHV sind wichtige Institutionen des deutschen Hundewesens und auch in Sachen Hundeführerschein lohnende Anlaufstellen. Wenn es aber um einen offiziellen Nachweis der Sachkunde für Hundehalter/innen geht, kann es anders aussehen. Teilweise gibt es zwar fließende Übergänge, aber die zuweilen erforderliche Sachkundeprüfung muss amtlich anerkannt sein. Dementsprechend kann er nur an ausgewählten Stellen erlangt werden. Tierarztpraxen und Hundeschulen bieten den Sachkundenachweis vielfach an und prüfen Hundehalter/innen.

Die schriftliche Prüfung steht zunächst an und orientiert sich am offiziellen Fragenkatalog. Die Prüflinge müssen verschiedene Multiple-Choice-Fragen rund um den Hund und sein Verhalten beantworten. Gegebenenfalls kann anschließend noch eine praktische Prüfung erfolgen. Grundsätzlich können die behördlichen Vorgaben je nach Bundesland variieren.

Aus diesem Grund ist eine individuelle Recherche anzuraten. Auch die anfallende Gebühr kann variieren und sollte im Einzelfall erfragt werden. Bei dieser Gelegenheit kann man sich bei der zuständigen Behörde auch nach anerkannten Sachverständigen erkundigen.

5 Tipps für den Sachkundenachweis für Hundehalter/innen

Als (angehende/r) Hundehalter/in sollte man sich mit dem Sachkundenachweis für Hundehalter/innen befassen und in Erfahrung bringen, ob man einen solchen Hundeführerschein benötigt.

Unabhängig davon, ob es ein Muss ist oder man den Hundeführerschein auf freiwilliger Basis macht, kann es sich lohnen, die folgenden Tipps zu befolgen:

  • Informieren Sie sich über die vor Ort geltenden Bestimmungen zur Hundehaltung!
  • Befassen Sie sich intensiv mit dem Fragenkatalog für den Sachkundenachweis für Hundehalter/innen!
  • Besuchen Sie einen Vorbereitungskurs an einer örtlichen Hundeschule!
  • Planen Sie ausreichend Zeit für die Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung ein!
  • Verbinden Sie die theoretische Sachkunde mit der praktischen Hundeerziehung!

Checkliste: Diese Sachkundenachweise für Hundehalter/innen gibt es

Die Bezeichnung Hundeführerschein ist als Oberbegriff für verschiedene Prüfungen für Hundehalter/innen zu verstehen. Grundsätzlich geht es stets um den Nachweis von fundiertem Wissen, das einen zu einer angemessenen Hundehaltung befähigt. VDH und BHV sind hier als Institutionen zu nennen. Zudem gibt es noch den behördlichen Sachkundenachweis für Hundehalter/innen.

Die folgende Checkliste zeigt auf, dass auch diesbezüglich noch weiter differenziert werden kann:

  • Sachkunde für gefährliche Hunde
  • Sachkunde für Hunde bestimmter Rassen
  • Sachkunde für größere Hunde

Wann braucht man einen Hundeführerschein?

Wann man zwingend einen Hundeführerschein beziehungsweise Sachkundenachweis für Hundehalter/innen braucht, ergibt sich aus den jeweiligen Landesgesetzen. In Niedersachsen ist ein solcher Sachkundenachweis grundsätzlich immer Pflicht. Im Gegensatz dazu sieht beispielsweise Nordrhein-Westfalen diesen nur für gefährliche Hunde, Hunde bestimmter Rassen und größere Hunde vor. Mitunter braucht man auch gar keinen Sachkundenachweis, um in seinem Bundesland einen Hund zu halten.

Wo kann man den Sachkundenachweis für Hunde machen?

Wenn die Sachkundeprüfung für Hundehalter/innen abgelegt werden soll, kommen dafür anerkannte Sachverständige infrage. Dabei kann es sich unter anderem um Tierärzte und Hundetrainer handeln. Entscheidend ist, dass sie als Sachverständige offiziell anerkannt sind.

Was passiert, wenn man den Hundeführerschein nicht besteht?

Vom Bestehen der Sachkundeprüfung für Hundehalter/innen hängt mitunter die Haltung des Hundes ab. Ohne entsprechenden Nachweis darf man diesen in der Regel nicht halten und wäre somit zur Abgabe gezwungen. Dazu muss es aber nicht kommen. Wer beim Hundeführerschein durchfällt, muss nicht verzweifeln, denn eine Wiederholung der Sachkundeprüfung ist problemlos möglich.

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