Allein bleiben-Kurs – So gelingt das Alleinbleiben beim Hund
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Allein bleiben-Kurs – So gelingt das Alleinbleiben beim Hund

Hunde sind bekanntlich Rudeltiere, weswegen kaum ein Hund gerne allein zurĂŒckbleibt. Doch manchmal muss der geliebte Vierbeiner allein zu Hause einige Zeit verbringen. Es gibt zahlreiche Alltagssituationen, in denen der eigene Hund nicht mitgenommen werden kann. Der tĂ€gliche Arbeitsplatz, mal schnell etwas einkaufen gehen, ein Arztbesuch oder ein Treffen mit einer Freundin mit Tierhaarallergie sind nur wenige beispielhafte Situationen, in denen der Hund allein bleiben muss. Und genau deswegen ist es wichtig, mit dem Hund das Alleinbleiben zu ĂŒben und zu trainieren.

Zur UnterstĂŒtzung gibt es hilfreiche Online-Kurse mit den Schwerpunkten Alleinbleiben und Trennungsstress. Hier erhalten interessierte Hundehalter/innen in Form von Seminaren und Unterrichtsstunden Hilfe bei dem Hundetraining von professionellen Hundetrainern. Zudem kann sich mithilfe von Ratgebern ein grundlegendes VerstĂ€ndnis fĂŒr die Angst vor dem Alleinbleiben beim Hund angeeignet werden.

Warum hat mein Hund Angst vor dem Alleinbleiben?

Bei jedem Hund ist die Angst verschieden stark ausgeprĂ€gt und Ă€ußert sich auf unterschiedliche Art und Weisen. Dennoch lĂ€sst sich in der Regel diese Angst vor dem Alleinbleiben auf zwei Ursachen zurĂŒckzufĂŒhren:

  • Verlustangst:
    Der Hund hat Angst vor dem GefĂŒhl, allein zu sein. Der Ursprung dieser Angst liegt meist bei einem zu frĂŒhen Verlassen der MutterhĂŒndin, zum Beispiel durch Tod oder einen Unfall. Aber auch durch das viel zu frĂŒhe und zu lange Alleinlassen des Welpen durch seinen Halter. Gibt der Hund Heullaute und Heulbellen von sich, so leidet er unter extremen Stress und muss aus dieser Situation „befreit“ werden. Zudem kann der Vierbeiner versuchen aus dieser Situation zu entfliehen und zerstört TĂŒren und TĂŒrrahmen im Eingangsbereich.
  • Kontrollverlust:
    Der Hund verfĂ€llt in eine Art Panik und Überforderung, da er seinen Menschen nicht mehr unter Kontrolle weiß. Das ist die wahrscheinlich hĂ€ufigste Ursache, bei der man mit gezieltem Training aber auch die schnellsten Erfolge erzielt. Hier zerstört der Hund vor Wut oder Sorge andere Bereiche im Haus als bei Verlustangst.

Wann ist der beste Zeitpunkt fĂŒr das Training?

GrundsĂ€tzlich ist ein Hund in jedem Alter lernfĂ€hig. Allerdings ist an dem Sprichwort „frĂŒh ĂŒbt sich“ etwas wahres dran. Trainiert man mit seinem Hund bereits im Welpenalter das Alleinsein, so wird es fĂŒr ihn im Erwachsenenalter zu einer SelbstverstĂ€ndlichkeit werden. Das Training mit ausgewachsenen Hunden dauert in der Regel lĂ€nger und fordert einiges an Geduld. Schlussendlich lohnt sich die ganze MĂŒhe fĂŒr ein harmonisches Zusammenleben zwischen Halter und seinem Vierbeiner.

Wie funktioniert das Alleine-Bleiben-Training?

Möchte man das Training selbst in die Hand nehmen oder sich professionelle Hilfe durch einen Alleinbleiben-Kurs holen, so sollte man in beiden Situationen wissen, wie das Training grundsĂ€tzlich funktioniert. Zuerst muss daran gearbeitet werden, dass der Hund auch in Anwesenheit des Halters nicht stĂ€ndig das BedĂŒrfnis entwickelt, in dessen NĂ€he zu sein. Dazu wird im Raum einen eigenen RĂŒckzugsort fĂŒr den Hund geschaffen. Das kann eine weit entfernte Decke oder eine Faltbox sein. Der Platz soll dem Hund ein GefĂŒhl von Sicherheit und Ruhe geben.

Erst wenn der Vierbeiner entspannt auf seinem Platz liegen kann, wĂ€hrend sein Halter sich im ganzen Haus frei bewegt, kann man langsam das Verlassen der Wohnung ĂŒben.
Im fortgeschrittenen Training gilt es auf die SchlĂŒsselreize zu achten und diese abzubauen. Dazu gilt es herauszufinden, welche Reize der Hund mit dem Verlassen der Wohnung verbindet.

Folgende SchlĂŒsselreize können beispielweise auftreten:

  • das Fertigmachen im Badezimmer
  • das Klimpern mit dem HaustĂŒrschlĂŒssel
  • das Anziehen der Schuhe oder der Jacke

Hat der Halter die SchlĂŒsselreize seines Hundes ermittelt, so hat er diese so oft wie möglich darzubieten, ohne dabei wirklich das Haus zu verlassen. Das kann bedeuten, dass am Tag bis zu 30-mal die Jacke an und wieder ausgezogen werden muss. Erst wenn der Hund diese Reize ignoriert, kann in kurzen Intervallen das Haus verlassen werden. Der Hund soll lernen, dass auf das Verlassen des Menschen auch wieder ein (anfangs noch sehr schnelles) Kommen folgt.

Wie lange können Hunde allein bleiben?

Diese Frage stellen sich am Anfang wahrscheinlich viele Hundehalter, aber eine richtige Antwort gibt es leider nicht. Viele Faktoren beeinflussen die Dauer des Alleinseins stark. So sollten Welpen bis zu einem Alter von 6 Monaten am besten gar nicht allein zu Hause gelassen werden. Danach kann die Dauer in kleinen Schritten erhöht werden. Die meisten erwachsene Hunde hingegen können sorgenlos bis zu 4 Stunden allein gelassen werden.

Selbst 6-8 Stunden funktionieren bei vielen Vierbeinern problemlos. Dabei kommt es aber immer auf das GemĂŒt des Hundes an, welches der Halter genaustens im Auge behalten muss. Denn nur so kann er abschĂ€tzen, welche Zeit des Alleinseins gut fĂŒr seinen Hund zu ertragen ist.

Hundeerziehung in der Online-Hundeschule

Hunde sind bekanntlich Rudeltiere, weswegen kaum ein Hund gerne allein zurĂŒckbleibt. Doch manchmal muss der geliebte Vierbeiner allein zu Hause einige Zeit verbringen. Es gibt zahlreiche Alltagssituationen, in denen der eigene Hund nicht mitgenommen werden kann. Der tĂ€gliche Arbeitsplatz, mal schnell etwas einkaufen gehen, ein Arztbesuch oder ein Treffen mit einer Freundin mit Tierhaarallergie sind nur wenige beispielhafte Situationen, in denen der Hund allein bleiben muss. Und genau deswegen ist es wichtig, mit dem Hund das Alleinbleiben zu ĂŒben und zu trainieren.

Zur UnterstĂŒtzung gibt es hilfreiche Online-Kurse mit den Schwerpunkten Alleinbleiben und Trennungsstress. Hier erhalten interessierte Hundehalter/innen in Form von Seminaren und Unterrichtsstunden Hilfe bei dem Hundetraining von professionellen Hundetrainern. Zudem kann sich mithilfe von Ratgebern ein grundlegendes VerstĂ€ndnis fĂŒr die Angst vor dem Alleinbleiben beim Hund angeeignet werden.

Warum hat mein Hund Angst vor dem Alleinbleiben?

Bei jedem Hund ist die Angst verschieden stark ausgeprĂ€gt und Ă€ußert sich auf unterschiedliche Art und Weisen. Dennoch lĂ€sst sich in der Regel diese Angst vor dem Alleinbleiben auf zwei Ursachen zurĂŒckzufĂŒhren:

  • Verlustangst:
    Der Hund hat Angst vor dem GefĂŒhl, allein zu sein. Der Ursprung dieser Angst liegt meist bei einem zu frĂŒhen Verlassen der MutterhĂŒndin, zum Beispiel durch Tod oder einen Unfall. Aber auch durch das viel zu frĂŒhe und zu lange Alleinlassen des Welpen durch seinen Halter. Gibt der Hund Heullaute und Heulbellen von sich, so leidet er unter extremen Stress und muss aus dieser Situation „befreit“ werden. Zudem kann der Vierbeiner versuchen aus dieser Situation zu entfliehen und zerstört TĂŒren und TĂŒrrahmen im Eingangsbereich.
  • Kontrollverlust:
    Der Hund verfĂ€llt in eine Art Panik und Überforderung, da er seinen Menschen nicht mehr unter Kontrolle weiß. Das ist die wahrscheinlich hĂ€ufigste Ursache, bei der man mit gezieltem Training aber auch die schnellsten Erfolge erzielt. Hier zerstört der Hund vor Wut oder Sorge andere Bereiche im Haus als bei Verlustangst.

Wann ist der beste Zeitpunkt fĂŒr das Training?

GrundsĂ€tzlich ist ein Hund in jedem Alter lernfĂ€hig. Allerdings ist an dem Sprichwort „frĂŒh ĂŒbt sich“ etwas wahres dran. Trainiert man mit seinem Hund bereits im Welpenalter das Alleinsein, so wird es fĂŒr ihn im Erwachsenenalter zu einer SelbstverstĂ€ndlichkeit werden. Das Training mit ausgewachsenen Hunden dauert in der Regel lĂ€nger und fordert einiges an Geduld. Schlussendlich lohnt sich die ganze MĂŒhe fĂŒr ein harmonisches Zusammenleben zwischen Halter und seinem Vierbeiner.

Wie funktioniert das Alleine-Bleiben-Training?

Möchte man das Training selbst in die Hand nehmen oder sich professionelle Hilfe durch einen Alleinbleiben-Kurs holen, so sollte man in beiden Situationen wissen, wie das Training grundsĂ€tzlich funktioniert. Zuerst muss daran gearbeitet werden, dass der Hund auch in Anwesenheit des Halters nicht stĂ€ndig das BedĂŒrfnis entwickelt, in dessen NĂ€he zu sein. Dazu wird im Raum einen eigenen RĂŒckzugsort fĂŒr den Hund geschaffen. Das kann eine weit entfernte Decke oder eine Faltbox sein. Der Platz soll dem Hund ein GefĂŒhl von Sicherheit und Ruhe geben.

Erst wenn der Vierbeiner entspannt auf seinem Platz liegen kann, wĂ€hrend sein Halter sich im ganzen Haus frei bewegt, kann man langsam das Verlassen der Wohnung ĂŒben.
Im fortgeschrittenen Training gilt es auf die SchlĂŒsselreize zu achten und diese abzubauen. Dazu gilt es herauszufinden, welche Reize der Hund mit dem Verlassen der Wohnung verbindet.

Folgende SchlĂŒsselreize können beispielweise auftreten:

  • das Fertigmachen im Badezimmer
  • das Klimpern mit dem HaustĂŒrschlĂŒssel
  • das Anziehen der Schuhe oder der Jacke

Hat der Halter die SchlĂŒsselreize seines Hundes ermittelt, so hat er diese so oft wie möglich darzubieten, ohne dabei wirklich das Haus zu verlassen. Das kann bedeuten, dass am Tag bis zu 30-mal die Jacke an und wieder ausgezogen werden muss. Erst wenn der Hund diese Reize ignoriert, kann in kurzen Intervallen das Haus verlassen werden. Der Hund soll lernen, dass auf das Verlassen des Menschen auch wieder ein (anfangs noch sehr schnelles) Kommen folgt.

Wie lange können Hunde allein bleiben?

Diese Frage stellen sich am Anfang wahrscheinlich viele Hundehalter, aber eine richtige Antwort gibt es leider nicht. Viele Faktoren beeinflussen die Dauer des Alleinseins stark. So sollten Welpen bis zu einem Alter von 6 Monaten am besten gar nicht allein zu Hause gelassen werden. Danach kann die Dauer in kleinen Schritten erhöht werden. Die meisten erwachsene Hunde hingegen können sorgenlos bis zu 4 Stunden allein gelassen werden.

Selbst 6-8 Stunden funktionieren bei vielen Vierbeinern problemlos. Dabei kommt es aber immer auf das GemĂŒt des Hundes an, welches der Halter genaustens im Auge behalten muss. Denn nur so kann er abschĂ€tzen, welche Zeit des Alleinseins gut fĂŒr seinen Hund zu ertragen ist.

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