Hundeversicherung: Die richtigen Versicherungen für den Hund
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Hundeversicherung: Die richtigen Versicherungen für den Hund

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Hundehalter/innen müssen sich über viele Dinge Gedanken machen und sollten auch an einen adäquaten Versicherungsschutz denken. Dementsprechend sollten sie sich mit Hundeversicherungen befassen und den diesbezüglichen Versicherungsmarkt analysieren. Wer sich bislang noch nicht mit Versicherungen für Hunde beschäftigt hat, ist angesichts der Vielfalt oftmals überrascht.

Aus diesem Grund sollte man dem Ganzen auf den Grund gehen und sorgsam recherchieren. Nur so kann man sicher sein, den eigenen Hund optimal zu versichern. Mithilfe der nachfolgenden Ausführungen können Interessierte ihre Recherche beginnen.

Diese Hundeversicherungen gibt es

Es stellt sich nicht nur die Frage, ob man eine Versicherung für den Hund braucht, sondern auch, welche Hundeversicherungen es überhaupt gibt.

Die folgende Übersicht vermittelt einen Eindruck von den typischen Versicherungen für Hunde:

  • Hundehaftpflichtversicherung
    Die Hundehaftpflicht kommt als Hundehalter-Haftpflichtversicherung daher und bietet Hundehaltern einen Schutz vor Schadensersatzansprüchen Dritter. Für den Fall, dass der Hund Schäden verursacht, springt die Versicherung ein und übernimmt die Kosten.
  • Hunde-OP-Versicherung
    Operationen beim Tierarzt können leicht sehr hohe Kosten verursachen. Wer sich dagegen absichern möchte, sollte über eine Hunde-OP-Versicherung nachdenken. Diese deckt die Operationskosten sowie die Nachsorge ab.
  • Hundekrankenversicherung
    Wer einen umfassenden Versicherungsschutz für den Krankheitsfall seines Hundes wünscht, kann eine Hundekrankenversicherung abschließen. Diese umfasst nicht nur Operationen, sondern auch andere tierärztliche Behandlungen. So ist die veterinärmedizinische Versorgung des Hundes keine Frage des Geldes.

Alternativen zu Hundeversicherungen

Der Abschluss einer Hundeversicherung kann sinnvoll sein, ist in der Regel aber optional. Lediglich eine Hundehaftpflichtversicherung kann vorgeschrieben sein. Hundekrankenversicherungen sind dahingegen nie Pflicht. Folglich kann es sich lohnen, auch anderweitig für spätere Tierarztkosten vorzusorgen. Grundsätzlich kann man zu diesem Zweck sparen. So bietet es sich an, ein Sparbuch einzurichten und monatlich darauf einzuzahlen.

Im Laufe der Zeit kommt so eine beträchtliche Summe zusammen. Wenn der Hund irgendwann erkrankt oder einen Unfall hat, kann man auf dieses finanzielle Polster zurückgreifen. Dadurch ist man auf keine komplizierten Versicherungsbedingungen angewiesen, weiß aber auch nicht, wie weit das Ersparte reicht. Im Einzelfall können sich immense Tierarztkosten ergeben, die die Ersparnisse schnell aufbrauchen.

Die Vorteile von Hundeversicherungen

Der Vorteil einer Hundeversicherung besteht darin, dass sie im Versicherungsfall eine Kostenübernahme gewährleistet. Im Schadensfall oder auch im Falle einer Erkrankung des Hundes können schnell sehr hohe Beträge zusammenkommen, sodass die Ersparnisse häufig nicht ausreichen. Zudem kann es auch vorkommen, dass man es mit dem Sparen nicht so genau nimmt. Indem man eine Versicherung abschließt und die Beiträge zahlt, umgeht man diese Problematik. Darüber hinaus ist zu beachten, dass eine Hundehaftpflichtversicherung teilweise Pflicht sein kann.

5 Tipps rund um Hundeversicherungen

Menschen, die mit einem Hund zusammenleben, machen sich in diesem Zusammenhang vor allem Gedanken über die artgerechte Haltung und adäquate Erziehung ihres Vierbeiners. Zugleich werden sie mit unterschiedlichsten Hundeversicherungen konfrontiert.

Wer sich diesbezüglich einen Überblick verschaffen möchte und schlussendlich die richtige Wahl treffen will, kann von den folgenden Tipps profitieren:

  • Lassen Sie sich unabhängig zum Thema Hundeversicherung beraten!
  • Erkundigen Sie sich beim Tierarzt Ihres Vertrauens über empfehlenswerte Hundeversicherungen!
  • Lesen Sie stets auch das Kleingedruckte, bevor Sie eine Versicherung abschließen!
  • Vergleichen Sie verschiedene Hundeversicherungen online!
  • Denken Sie über eine Kombination aus Hundehaftpflicht- und Hundekrankenversicherung nach, um Ihren Hund optimal abzusichern!

Checkliste: Darauf kommt es bei einer Hundehaftpflicht an

Im Eifer des Gefechts kann ein Hund durchaus große Schäden anrichten. Beispielsweise verschmutzt er den Teppich eines Nachbarn, gerät in eine körperliche Auseinandersetzung mit einem anderen Hund, der dann tierärztlich behandelt werden muss, oder verursacht sogar einen Verkehrsunfall. In all diesen Fällen kann die Hundehaftpflichtversicherung einspringen und durch die Kostenübernahme den Hundehalter entlasten.

Dass der Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung sinnvoll ist, steht somit außer Frage. Die meisten Hundehalter/innen sind aber keine Versicherungsexperten und fragen sich deshalb, worauf sie bei der Versicherungssuche achten sollten.

Die folgende Checkliste bietet eine Übersicht über die wesentlichen Kriterien, die zum Vergleich der Versicherungen herangezogen werden sollten:

  • Wartezeit
  • Versicherungssumme
  • Versicherungsumfang
  • Kosten
  • Erreichbarkeit

Warum ist eine Hundehaftpflichtversicherung ein Muss?

Hundeversicherungen sind ohne Frage sinnvoll, aber in der Regel nicht verpflichtend. Einzige Ausnahme ist die Hundehaftpflichtversicherung, die durchaus vorgeschrieben werden kann. Wer einen Hund bei der Stadt anmeldet, muss zum Teil auch eine Hundehaftpflichtversicherung nachweisen. Das gilt insbesondere für größere Hunde, gefährliche Hunde und Hunde bestimmter Rassen. Im Einzelfall sollte man sich bei den örtlichen Behörden informieren.

Unabhängig von einer etwaigen amtlichen Pflicht zum Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung erweist sich diese ohnehin vielfach als Muss. Hundeschulen setzen eine solche Versicherung vielfach voraus. Auch zur Teilnahme an Veranstaltungen aus dem Hundesport ist eine Hundehaftpflichtversicherung in der Regel erforderlich. Menschen, die gerne mit ihrem Hund aktiv sind, sind mit einer Hundehaftpflicht also gut beraten.

Wann sollte man eine Hundeversicherung abschließen?

Der Einzug des Hundes in sein neues Zuhause ist grundsätzlich der perfekte Zeitpunkt für den Abschluss der gewünschten Hundeversicherungen. So besteht von Anfang an ein umfassender Versicherungsschutz. Zu beachten ist außerdem, dass einige Versicherungen eine anfängliche Wartezeit vorsehen. Der Versicherungsschutz greift demnach möglicherweise erst nach einigen Tagen oder Wochen. Aus diesem Grund ist es ratsam, mit dem Abschluss der Versicherungen nicht zu lange zu warten.

Wie geht man im Versicherungsfall vor?

Wenn der Versicherungsfall eintritt, weil der Hund einen Schaden verursacht (Hundehaftpflicht) oder erkrankt (Hundekrankenversicherung), sollte man sich umgehend an die Versicherung wenden und diese über den Sachverhalt informieren. Dies kann online, telefonisch oder schriftlich erfolgen. Dabei sollte man alle vorhandenen Unterlagen direkt einreichen, um eine schnelle Bearbeitung zu begünstigen.

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