Clickertrainings-Kurs – So funktioniert das Clickern in der Hundeerziehung
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Clickertrainings-Kurs – So funktioniert das Clickern in der Hundeerziehung

Hundeerziehung in der Online-Hundeschule

So gut wie jeder Hundebesitzer hat im Rahmen der Hundeerziehung schon einmal etwas von einem sogenannten Clickertraining gehört. Clickern ist eine Trainingsmethode zur Konditionierung des Hundes, um den Hund durch positive Verstärkung zu einem gewünschten Verhalten zu motivieren. Interessierte Hundebesitzer finden durch einen Clickertrainings-Kurs den optimalen Einstieg in diese doch gar nicht so leichte Thematik.

Wie funktioniert ein Clickertrainings-Kurs?

Das zentrale Werkzeug bei dieser Trainingsmethode ist der sogenannte Clicker. Dieser erzeugt ein neutrales Geräusch, welches frei von Emotionen und nicht alltäglich ist. Der erzeugte Klick-Ton soll dabei gleichbedeutend mit einem gesprochenen Lob des Halters für den Hund sein. Durch den Clicker bekommt der Hund signalisiert, dass er etwas ganz toll gemacht hat und es gleich eine leckere Belohnung dafür gibt.

Der Hund muss aber erst einmal lernen, dass auf den Klick eine leckere Belohnung folgt. Um mit den Training zu starten ist es wichtig in einer ablenkunfreien Umgebung zu üben, sodass sich der Hund vollkommen auf seinen Halter konzentrieren kann. Dieser beginnt nun zu klicken und gibt dem Hund sofort danach ein Leckerli. Diese Übung wird um die 20-mal wiederholt.

Nun wird getestet, ob die Konditionierung funktioniert hat. Dafür klickt der Halter in einem Moment, in dem der Hund gerade abgelenkt ist. Wendet er sich nach dem Klickgeräusch erwartungsvoll dem Halter zu, so ist die erste Übungseinheit erfolgreich bestanden und der Hund ist auf den Click konditioniert. Nun kann man auch ein Kommando mit der Verhaltensweise verbinden und die Übungen immer weiter ausbauen.

Folgende Fehler sollten beim Clickertraining vermieden werden:

  • Falscher Zeitpunkt des Clicks:
    Der Click sollte genau zum Zeitpunkt des gewünschten Verhaltens erfolgen, nicht zu früh und nicht zu spät. Zum Beispiel beim Üben des Hinsetzens ist der richtige Zeitpunkt des Clicks genau dann, wenn das Hinterteil den Boden berührt. Nicht wenn der Hund gerade dabei ist oder schon wieder aufspringt.
  • Späte und falsche Belohnung:
    Das Leckerli sollte unmittelbar nach dem Click gegeben werden und nicht erst noch aus der Jackentasche gekramt werden. Zudem sollte die Belohnung attraktiv für den Hund sein, aber auch nicht so sehr, dass die Konzentration nachlässt.
  • Zu schwere Aufgaben:
    Das Clickertraining sollte nur gemächlich gesteigert werden und gelernte Tricks sollten ständig wiederholt werden.

Wo kann man einen Clickertrainings-Kurs absolvieren?

Das Clickertraining gehört mittlerweile zu den Standards in der Hundeerziehung. Die meisten Hundeschulen, Hundetrainer und Hundevereine bieten Kurse zum Thema Clickertraining an. So sollte jeder interessierte Hundebesitzer in seiner Umgebung den passenden Kurs finden.

Wie sinnvoll ist ein Online-Kurs zum Clickertraining?

Falls Hundebesitzer/innen keinen Clickertrainings-Kurs in einer Hundeschule belegen möchten oder es lieber allein versuchen möchten, sollten sie die Möglichkeit eines Online-Kurses nicht außer Acht lassen. Hier bekommen sie die nötigen Informationen und hilfreiche Tutorials in Form von Videos bereitgestellt und können ungebunden an Ort und Zeit und in einer gewohnten Umgebung erste Erfahrungen mit dem Clickertraining sammeln. Allerding ist der Vorteil eines praktischen Hundetrainings unter fachlichen Anleitung mit einem Online-Kurs nicht gegeben.

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